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Schweizer Stiftung zur generationenübergreifenden
Kulturförderung durch die Zivilgesellschaft

Die Stiftung

Die Stiftung ERBPROZENT KULTUR wurde anlässlich der Kulturlandsgemeinde vom 2. und 3. Mai 2015 lanciert. Die Kulturlandsgemeinde, das jährliche Festival in Appenzell Ausserrhoden, hat sich in Heiden unter dem Titel «Wir erben – wir Erben» den verschiedenen Dimensionen und Wegen, Segnungen und Hürden des Erbens und Vererbens gewidmet. Im Zuge der Vorbereitungen der Kulturlandsgemeinde 2015 ist die Idee zur Stiftung ERBPROZENT KULTUR geboren.

Vision und Ziel

Die Stiftung ERBPROZENT KULTUR wird nach den Initialjahren zu einer bedeutenden Förderinstanz werden, welche vollumfänglich von der Zivilbevölkerung getragen sein wird. Teilhaben und damit teilgeben können alle, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Status oder Höhe des Vermögens.

Ziel ist, den Aufbau der Stiftung mit Fördergeldern und Sponsormitteln zu finanzieren. Für die Glaubwürdigkeit der Stiftung ist es unabdingbar, dass keine Mittel aus Erbversprechen für den Aufbau verwendet werden.

Die Verwaltung der Stiftung wird so schlank wie möglichst organisiert. Die Kosten für den Betrieb werden auf ein Minimum beschränkt und transparent ausgewiesen.

Die Stiftung als sich kontinuierlich entwickelnde Organisation

Die Stiftung fördert Kultur in und aus der Schweiz. Sie verwaltet und verteilt die Mittel aber nicht nur. Sie versteht sich als lernende Organisation, die kulturelle Entwicklungen reflektiert, anregt und formt. Eine intensive, auf zwei Jahre angelegte Aufbauphase entwickelt die Stiftung ERBPROZENT KULTUR zu einer bedeutenden Förderinstanz der Zivilgesellschaft. Sie klärt in offenen Foren grundlegende Fragen zum Profil und ihren Tätigkeiten.

Aufbauphase

Das Engagement der Stiftung wird von der öffentlichen Hand und Privaten begrüsst. Mit namhaften einmaligen Beiträgen wurde die Finanzierung der Aufbauphase gesichert. Die Stiftung verpflichtet sich, Gelder aus Erbversprechen vollumfänglich für die Kulturförderung zu verwenden.

Nach dem Start Anfang Mai 2015 sind die Fundamente gelegt. In offenen Foren wurden grundlegende Fragen im Zusammenhang mit den Stiftungstätigkeiten (z. B. Vergabeprozess, Umgang mit der Gemeinschaft) geklärt. Die Initialphase hat zwei Jahre in Anspruch genommen und die Stiftung kann nun ihrem eigentlichen Zweck nachgehen: 2017 können Fördermittel vergeben werden.

Da es sich um eine Startphase handelt, werden alle Zusprachen, die bis dahin eingetroffen sind, hinfällig, sollte die Stiftung entgegen allen Erwartungen mangels Unterstützung/Beteiligung ihrem Zweck nicht nachgehen können. Die Betreffenden würden darüber schriftlich informiert werden.

Die Idee: IHR ERBPROZENT FÜR DIE KULTUR

ERBPROZENT KULTUR baut auf die Zivilgesellschaft und setzt sich dafür ein, dass die breite Bevölkerung der Schweiz über mehrere Generationen hinweg am Kulturgeschehen teilhaben kann.

Jede Person kann 1 % ihres persönlichen, zukünftigen Nachlasses in Form eines Erbversprechens für die Kultur stiften. Nach dem Tod wird dieses Erbprozent in Form von Kulturunterstützung der nachkommenden Generation überlassen. Wer sein Versprechen schon zu Lebzeiten einlösen will, kann das in Form eines Vorlasses, im juristischen Sinn einer Schenkung tun.

Das Erbversprechen ergänzt ein bestehendes Testament – ein solches ist aber keine Voraussetzung. Wie jede testamentarische Verfügung lässt sich das Erbversprechen widerrufen.

Die Stiftung ERBPROZENT KULTUR ist gesamtschweizerisch tätig, hat gemeinnützigen Charakter und verfolgt keinen finanziellen Erwerbszweck.

Werden Sie Teil eines Projekts der generationenübergreifenden Kulturförderung und gestalten Sie die Kulturlandschaft aktiv mit!

Mitmachen ist ganz einfach: Ein handschriftliches Erbversprechen reicht bereits aus.

 

 

HINTERLASSEN
SCHAFFT
KULTUR

Statement

«Das ERBPROZENT KULTUR ist eine geniale Idee: jeder kann sich gegen Lebens­ende für die ­Kultur bedanken, die er Zeit seines Lebens genossen hat.»

Gardi Hutter, Clownerin, Autorin, Schauspielerin

Statement

«Mit dem Erbversprechen kann das Feuer der ­Kultur weitergegeben werden!»

Nadja Räss, Jodlerin, Mitglied der ­Geschäftsleitung KlangWelt

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