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Schweizer Stiftung zur generationenübergreifenden
Kulturförderung durch die Zivilgesellschaft

Wollen auch Sie die Idee einer breit angelegten Kulturförderung für die nächsten Generationen unterstützen und der Stiftung ERBPROZENT KULTUR 1 % Ihres Nachlasses vererben? Mitmachen ist ganz einfach:

Erbversprechen abgeben

Sie geben ein handschriftliches, «testamentarisches» Erbversprechen ab. Als Vorlage benutzen Sie am besten das Dokument unter Punkt 1 und die Formulierung unter Punkt 2. Das Original bewahren Sie bei sich auf – eine Kopie übermitteln Sie an die Stiftung. Sie können ein Testament übrigens jederzeit ändern.

1.

Klicken Sie hier auf «Erbversprechen», laden Sie das PDF-Dokument herunter und drucken Sie es aus.

2.

Ein Testament ist rechtsgültig, wenn es handschriftlich verfasst oder öffentlich beurkundet ist. Schreiben Sie von Hand den folgenden Mustersatz mit Ihren persönlichen Angaben in das vorgesehene Feld – und setzen Sie Ort, Datum, Unterschrift und Ihre E-Mail dazu.

Ich, Hans Muster, geboren am 11. Januar 2011, Bürger von Musterlingen/AR, wohnhaft Musterstrasse 11, 9900 Musterlingen, vermache der Stiftung ERBPROZENT KULTUR mit Sitz in Herisau/AR ein Prozent (1 %) meines Nachlasses im Sinne eines Vermächtnisses.

3.

Weiter unten finden Sie Felder zum Ankreuzen, die Ihre Wünsche aufnehmen. Kreuzen Sie Ihren Bedürfnissen entsprechend an. Die Stiftung ERBPROZENT KULTUR garantiert absolute Vertraulichkeit: Ihre persönlichen Daten bleiben bei der Stiftung und werden nicht an Dritte weitergegeben.

4.

Kopieren Sie dieses Blatt und senden Sie die Kopie an:

Stiftung ERBPROZENT KULTUR
Postfach
9101 Herisau

Sie können das Dokument auch scannen oder fotografieren und elektronisch übermitteln an: info@erbprozent.ch

5.

Legen Sie dieses Original zu Ihrem bestehenden Testament oder zu wichtigen Dokumenten (Geburtsschein, Pass etc.). Sie können es auch bei der Gemeinde oder Ihrem Notar hinterlegen.

6.

Wenn die Stiftung Ihr Schreiben bekommen hat, werden Sie umgehend benachrichtigt. Die Stiftung kommuniziert in der Regel elektronisch, auf ausdrücklichen Wunsch per Post.

Die Geschäftsstelle beantwortet gerne all Ihre Fragen: info@erbprozent.ch. Viele Antworten auf detailliertere Fragestellungen finden Sie auch unter Fragen.

Rechtliches

Umgang mit Daten

Die Stiftung verpflichtet sich zu einem diskreten Umgang mit den Daten der Erbversprechenden. Namentliche Erwähnung auf einer Liste, Veröffentlichung von allfälligen Statements und Portraits, Erhalt von regelmässigen Informationen oder weiterreichende Partizipationsmöglichkeiten (z. B. als Jurymitglied) erfolgen auf freiwilliger Basis.

Rechtliche Expertise

Rechtliche Vorabklärungen haben bestätigt, dass die Idee der Vererbung eines Prozentes des eigenen Vermögens umsetzbar ist. Die formalen Anforderungen an ein Legat sind minimal.

Klicken Sie auf «Rechtliche Expertise», um mehr über die rechtlichen Grundlagen zu erfahren.

Erbversprechende

Mit einem Erbversprechen unterstreichen Erbversprechende die Bedeutung der Kultur. Sie beteiligen sich an einem generationenübergreifenden Projekt und gestalten unsere Kulturlandschaft aktiv mit. Tragende Elemente sind der direkte Dialog unter den Generationen und die freiwillige Auseinandersetzung mit Kultur zu Lebzeiten.

Hier finden Sie alle Statements der Erbversprechenden.

Foren

Während den Foren hat die Gemeinschaft der Erbversprechenden die Möglichkeit, die Ausgestaltung der Stiftung mitzuprägen. Die Foren finden zweimal jährlich statt.

Nächstes Forum: Samstag, 17. Juni 2017, Raum Winterthur, ca. 9.15-12.15 Uhr mit anschliessendem Stehlunch
Erbversprechende können sich hier anmelden.

Forum 4: 26. November 2016, WAS BLEIBT & CO., Zürich

Basierend auf den Fördergrundsätzen, die am 3. Forum im Juni 2016 entwickelt wurden, lag der thematische Fokus dieses Forums auf der Diskussion von konkreten Gefässen und Prozessen für die erste Vergabe von Förderbeiträgen im Mai 2017.  Zur Einstimmung und Vertiefung machten sich zwei hochgeschätzte Kulturschaffende, die in der Schweiz und international tätig sind, Gedanken über Mechanismen in der Kulturförderung und die Chance, die ERBPROZENT KULTUR als Ergänzung bieten kann.

Input-Referate durch: Anja Dirks, Direktorin Belluard Festival Fribourg und Gilles Jobin, Choreograf

Präsentation «Was bleibt & Co.» durch: Alexandra Prusa, Co-Leiterin

Forum 3: 25. Juni 2016, Zentrum für Kulturproduktion PROGR, Bern

Thema: Diskussion der Vergabe-Politik für die Stiftung.
Input-Referat Franziska Burkhardt
Vergabungs-Grundsätze aus Forums-Diskussion

 

Forum 2: 28. November 2015, Stapferhaus, Lenzburg

Der Fokus des zweiten Forums vom 28. November 2015 richtete sich vor allem auf den Kulturbegriff der Stiftung. Nach einem Inputreferat von Katrin Rieder zur Entwicklung des Kulturbegriffes wurde im Plenum diskutiert, welche Kultur von der Stiftung ERBPROZENT KULTUR gefördert werden soll. Aus der Diskussion ergab sich keine endgültige Begriffsdefinition, worauf man sich einig war: Die Stiftung soll dem Kulturbegriff stets mit Offenheit begegnen und die Förderung ständig im Kontext von gegenwärtigen Begebenheiten reflektieren. Diese Offenheit soll ebenso in den Vergabeprozessen mitberücksichtigt werden.

Das Stapferhaus Lenzburg hat sich anschliessend als Kulturinstitution vorgestellt, die ebenso auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist, und deren Sicht auf die aktuelle Förderlandschaft sowie deren Förderpraktiken erläutert.
Input-Referat von Katrin Rieder

 

Forum 1: 27. Juni 2015, Hof zu Wil, Wil

Das erste Forum fand am 27. Juni 2015 in einem geschichts- und kulturträchtigen Raum statt: In der Äbtestube des Hofs zu Wil. Diskutiert wurden unter anderem der Einbezug der Erbversprechenden und deren Rolle in der Stiftung. Die Meinung seitens Erbversprechenden war deutlich: Die Erbversprechenden wollen keine «Member» sein, sondern freiwillige BotschafterInnen und MitdenkerInnen. Ebenso wurde das Ziel gesetzt, mit einer ersten Vergabe 2017 ein Kulturprojekt zu unterstützen. Die Vergabeprozesse werden bis dahin innerhalb der Stiftung und den nachfolgenden Foren diskutiert.

Statement

«Mit dem Erbversprechen kann das Feuer der ­Kultur weitergegeben werden!»

Nadja Räss, Jodlerin, Mitglied der ­Geschäftsleitung KlangWelt

Statement

«Eine vielfältige Kultur trägt wesentlich zur Lebensqualität und Attraktivität unserer Schweiz bei. Mit dem Erbprozent helfen Sie nachfolgenden Generationen von Kulturschaffenden und -geniesser/innen.»

Guy Morin, Alt Regierungs-präsident Kanton Basel-Stadt

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